Grundrente ohne „Durchleuchten“ bleibt unverzichtbar

Der Koalitionsausschuss im Bund hat sich darauf verständigt, bis September Eckpunkte für eine Grundrente erarbeiten zu lassen, um dann eine Entscheidung zu fällen. Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Sylvia Lehmann, beharrt darauf, dass die Grundrente bald und ohne Bedürftigkeitsprüfung kommen muss.

„Es wird Zeit, dass dieser Streit beendet wird! Die Rentnerinnen und Rentner haben Respekt für die Leistungen ihres Arbeitslebens sowie für Kindererziehung und Pflege verdient. Wir als SPD-Fraktion wollen, dass die Grundrente diese Anerkennung ausdrückt und Schutz vor Altersarmut gibt, ohne dass sich die Betroffenen vorher beim Amt vollständig durchleuchten lassen müssen. Das gilt besonders für ostdeutsche Rentnerinnen und Rentner, die nach der Wende etwa in Brandenburg neue Strukturen maßgeblich aufgebaut und unser Land zum Erfolg geführt haben. Die CDU ist leider bisher anderer Ansicht und pocht auf die Bedürftigkeitsprüfung.“ weiterlesen „Grundrente ohne „Durchleuchten“ bleibt unverzichtbar“

Mieterrechte stärken gegen Wucher und Spekulation!

Autor: Bodo Kubrak

Jutta Lieske zu den Beschlüssen des Koalitionsausschusses im Bund

Der Koalitionsausschuss im Bund hat ein „Wohn- und Mietenpaket beschlossen“, das auf den angespannten Wohnungsmärkten für Entlastung sorgen soll. Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Brandenburg, Jutta Lieske, begrüßt die Vereinbarungen.

„In etlichen Gebieten Brandenburgs steigen die Mieten, und geeigneter Wohnraum ist schwer zu finden – vor allem für Familien und Geringverdiener. Auf Druck der SPD wird nun klar gegengesteuert: Die Mietpreisbremse wird verlängert und die Mieterrechte werden gestärkt. Das sind geeignete Mittel gegen einen weiteren Mietpreisanstieg, vor allem aber gegen Auswüchse wie Wucher und Spekulation. Eine angemessene Wohnung ist ein Grundbedürfnis, das wir nicht durch das freie Spiel von Marktkräften aushebeln lassen dürfen.“

Die wohnungsbaupolitische Sprecherin der SPD-Fraktion fügt hinzu:

„Neben dem Bau vieler neuer Wohnungen zu bezahlbaren Mieten ist die Stärkung der Mieterrechte der richtige Weg, um eine Immobilienblase zu verhindern. Auch der Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums wird erleichtert: Beim Kauf von Einfamilienhäusern oder Wohnungen sollen die Verkäufer künftig mindestens die Hälfte der Maklerkosten tragen. Zugleich ist es wichtig, der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen einen Riegel vorzuschieben.“

Erzieher-Ausbildung ausgebaut – neue Erzieherinnen- und Erzieherklasse am OSZ Dahme-Spreewald

In der neuen Fachschule Sozialwesen am Oberstufenzentrum (OSZ) Dahme-Spreewald werden seit Beginn des neuen Ausbildungsjahrs 23 Schülerinnen und Schüler zur Erzieherin bzw. zum Erzieher ausgebildet. Bildungsministerin Britta Ernst hat sie heute Mittag besucht.

Immer mehr junge Familien zieht es nach Brandenburg, die Nachfrage nach Kita-Plätzen und Erzieherinnen und Erziehern wächst. Deshalb werben immer mehr Träger von Kindertageseinrichtungen, Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung u.ä.  auch um qualifizierte Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger. Sie gewinnen Frauen und Männer mit ganz unterschiedlichen Berufsbiografien für die Arbeit mit Kindern.

Seit dem neuen Schuljahr 2019/20 bieten vier weitere Oberstufenzentren die Erzieherinnen- und Erzieherausbildung auch als Teilzeitausbildung an, darunter das Oberstufenzentrum (OSZ) Dahme-Spreewald am Standort Königs Wusterhausen. Die jungen Frauen und Männer absolvieren die Ausbildung parallel zu ihrer Beschäftigung in einer Kita, Jugendwohnheimen o.ä. tätigkeitsbegleitend, also in Teilzeit. Die Ausbildung ist kostenfrei und schließt nach drei Jahren mit der Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte Erzieherin“ bzw. „Staatlich anerkannter Erzieher“ ab. weiterlesen „Erzieher-Ausbildung ausgebaut – neue Erzieherinnen- und Erzieherklasse am OSZ Dahme-Spreewald“

Handwerkercamp für Schülerinnen und Schüler

Autor: Julius-Blum-GmbH

Bildungsstaatssekretär Thomas Drescher hat am Vormittag in Lebus (MOL) ein Handwerkercamp der Maler & Lackiererinnung Oderland  für Schülerinnen und Schüler aus Frankfurt (Oder) und dem Landkreis Märkisch-Oderland unter dem Motto „Menschen mit Handicap und ihre Zukunft“ eröffnet.

Das Handwerkercamp ist ein Projekttag zur Berufsorientierung und will Schülerinnen und Schülern von Grund- und Förderschulen das traditionelle Handwerk näher bringen. Dabei haben die Kinder die Gelegenheit, ihre Interessen und Neigungen zu erkunden, persönliche Stärken aufzuspüren und erste Anregungen zur eigenen Berufswahl zu bekommen. Rund 70 Schülerinnen und Schüler, darunter fünf mit Handicaps, können ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten in verschiedenen Berufsfeldern ausprobieren und so ihre eigenen Kompetenzen und Stärken kennenlernen. Ziel des Projekttages ist die Verbesserung der praxisorientierten Zusammenarbeit und der gemeinsamen berufsorientierenden Projekte zwischen der Stadt Lebus (MOL), dem Landkreis Märkisch Oderland und der Stadt Frankfurt (Oder).

Bildungsstaatssekretär Drescher: „Die Kooperation von Betrieben  und Schulen zur Verbesserung der Berufsorientierung schreitet immer mehr voran. Als Schirmherr freut es mich besonders, dass die Förderung von Schülerinnen und Schülern auf dem Weg zur beruflichen Ausbildung durch diesen Projekttag erfolgreich weiter betrieben wird.“

IT- und Medienausstattung an Brandenburger Schulen verbessert

Autor: Darkone

Die Ausstattung mit modernen Medien an Brandenburger Schulen hat sich weiter verbessert. Das ergab eine Umfrage des Bildungsministeriums (MBJS) an 719 allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in öffentlicher Trägerschaft. Für die meisten Schulen haben digitale Lernformen einen hohen bis sehr hohen Stellenwert (74 Prozent; 2016/17: 66 Prozent), insbesondere für berufliche Schulen (OSZ), Gymnasien, Gesamt- und Oberschulen.

 Für die Ausstattung der Schulen, also auch die IT- und Medienausstattung sind generell die Schulträger verantwortlich, bei öffentlichen Schulen sind das die Städte, Gemeinden und Landkreise. Die Umfrageergebnisse im Einzelnen[1]: weiterlesen „IT- und Medienausstattung an Brandenburger Schulen verbessert“

„Ein Gesetz mit vielen Gewinnern“

Das Bundeskabinett hat heute das von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil vorgelegte Angehörigen-Entlastungsgesetz beschlossen. Es soll Kinder von pflegebedürftigen Eltern von Kosten für die Pflege entlasten. Die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Sylvia Lehmann begrüßt den Kabinettsbeschluss.

„Das Angehörigen-Entlastungsgesetz ist ein großer und wichtiger Schritt zur finanziellen Entlastung der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen. Er war längst überfällig und schafft mehr soziale Gerechtigkeit. Der Einsatz der vielen Menschen, die mit Unterschriftenaktionen, in Gesprächen oder Briefen unermüdlich auf die Probleme aufmerksam gemacht haben, hat sich gelohnt. Auch die SPD-Fraktion hat sich im Landtag wie auch außerhalb sehr dafür engagiert, dass Regelungen zu Gunsten der Familienangehörigen getroffen werden. Sie sind gegenwärtig oft finanziell sehr belastet bis hin zu Existenznöten. Das muss dringend geändert werden.“ weiterlesen „„Ein Gesetz mit vielen Gewinnern““