Die Antworten des Familienministeriums zum Betreuungsgeld: sprachlos, planlos, ahnungslos
Berlin, 12. Januar. Die Antworten der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion zur Ausgestaltung des Betreuungsgeldes sind ein einziges Ausweichmanöver und sie offenbaren, dass das zuständige Bundesfamilienministerium mehr als planlos ist.
Das Deutsche Kinderhilfswerk hat sich mit dem Anliegen an die Arbeitsgruppe Petitionen der SPD-Bundestagsfraktion gewandt, Kindern und Jugendlichen das Einreichen von Petitionen über das Internetangebot des Deutschen Bundestages zu erleichtern.
Mit dem jüngsten Vorschlag der Konservativen wird das Betreuungsgeld zu einer reinen Kitafernhalteprämie. Vernunft und ein verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern bleiben so vollends auf der Strecke.
Betreuungsgeld hält Kinder von früher Bildung fern Zwei Milliarden Euro besser in 50.000 Krippenplätze investieren
Damit die CSU die unverantwortliche schwarz-gelbe Steuersenkung mitträgt, hat die Koalition am 6. November das auch in ihren eigenen Reihen umstrittene Betreuungsgeld beschlossen.
Beim Kinderschutz nicht auf halber Strecke stehen bleiben
Das Kinderschutzgesetz geht grundsätzlich in die richtige Richtung, denn die Hilfenetzwerke vor Ort und die frühen Hilfen sollen gestärkt werden. Aber beim Kinderschutz darf die Regierung nicht auf halber Strecke stehen bleiben.