| Abgeordnete Jutta Lieske zum Netzwerk Gesunde Kinder |
| Montag, 16. August 2010 | |
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Paten gesucht Straußberg, 16. August. Das Netzwerk Gesunde Kinder MOL sucht neue Patinnen und Paten, die jungen Familien zur Seite stehen. Die Landtagsabgeordnete Jutta Lieske erklärte dazu heute: „Die Netzwerke ‚Gesunde Kinder‘ werden in ganz Brandenburg ausgebaut. Seit Dezember 2008 existiert ein solches Netzwerk auch in Märkisch-Oderland. Für die weitere Entwicklung dieses wichtigen Familienprojektes brauchen wir mehr Familienpaten.“ In ganz Brandenburg begleiten derzeit bereits über 930 ehrenamtliche Patinnen und Paten etwa 3.000 junge Familien oder Schwangere in fast allen Regionen unseres Landes. In MOL sind es bereits 34 Paten, die für 56 Familien da sind. Im September dieses Jahres findet eine weitere Schulung für 12 neue Paten statt. Gesucht werden freundliche Menschen, die zuhören und mit den Familien gemeinsam Lö-sungswege finden können. Patinnen und Paten informieren über alle medizinischen und päda-gogischen Einrichtungen, bauen Schwellenängste vor Behörden ab und fördern die Kompetenz der Mütter und Väter. Interessierte können sich direkt beim Netzwerk unter 03341 - 271140 bei Frau Triebel melden. Früher haben junge Mütter und Väter von ihren Eltern und Großeltern alles über die Pflege und Versorgung der Babys gelernt. Durch geänderte Familienstrukturen stehen sie heute oft alleine da und fühlen sich überfordert. Wie viele Stunden am Tag muss mein Baby schlafen, warum schreit es so oft, was muss es essen? Dinge, die eigentlich normal sind, wofür junge Eltern aber einen Ratgeber brauchen. Diese Aufgabe übernehmen die Paten.“ Die Arbeit der Paten werde in hohem Maße geschätzt. In Befragungen geben 95 Prozent der Mütter an, dass sie einer guten Freundin im Falle einer Schwangerschaft die „Netzwerke Gesunde Kinder“ empfehlen würden. „Netzwerke Gesunde Kinder“ sind seit 2006 Teil einer Initiative der Landesregierung zur Förde-rung und Unterstützung von Familien mit Kindern bis zum dritten Lebensjahr. In regional strukturierten Netzwerken verbinden sich Kompetenz von Fachkräften und ehrenamtliches Engagement. Kinder- und Geburtskliniken, Ärzte, Hebammen, Jugendämter und freie Träger arbeiten eng mit gut vorbereiteten Patinnen und Paten zusammen. Gemeinsam begleiten sie junge Familien und machen in einem persönlichen Rahmen auf gesundheitsfördernde und präventive Angebote vor Ort aufmerksam. Die Leistungen sind für die Familien kostenfrei.“ |






