„Kunst am Bau“ – eine Visitenkarte für Brandenburg-Neue Richtlinie stärkt Maßnahmen des Landes zu „Kunst am Bau“

Im Bild der 1997 von Horst Engelhardt erbaute Lebensbrunnen vor der Marienkirche in Wriezen.

Foto: Jörg Engelhardt

Seit dem 01. Januar 2019 gilt im Land Brandenburg die neue Richtlinie für die Durchführung von „Kunst am Bau“. Nicht nur für öffentliche und bedeutende Landesbauwerke spielt die neue Richtlinie eine Rolle, sondern auch für Bauwerke und Plätze in unseren Kommunen. Ziel und Anliegen ist vor allem, bildende Künstlerinnen und Künstler zu fördern.

Die Richtlinie enthält u.a. konkrete Festlegungen zum Wettbewerbsverfahren, zur Finanzierung, zur Dokumentation und zum Umgang mit „Kunst am Bau“.

Jutta Lieske begrüßt den Beschluss des Landtages, die „Kunst am Bau“ zu stärken sehr. „Mit der Überarbeitung der Richtlinie leistet das Land in erster Linie einen Beitrag zur Pflege der bildenden Künste. Brandenburger Künstlerinnen und Künstler haben durch die in der Richtlinie festgelegten nicht offenen, beschränkten und transparenteren Wettbewerbsverfahren bessere Chancen sich an Ausschreibungen und Wettbewerben zu beteiligen“ so Jutta Lieske.

Jutta Lieske: „Durch die langjährige Ausübung meines Landtagsmandates habe ich viele Künstlerinnen und Künstler kennengelernt und weiß, dass ihr Wirken meist kein leicht verdientes Brot ist. Doch Kunst und gerade Kunst am Bau ist sehr wichtig. Sie fordert uns auf, sich damit auseinanderzusetzen, liefert Denkanstöße zur Geschichte  und wirft Fragen auf. Was hat es mit dem Platz oder dem Gebäude auf sich, warum ist gerade diese Kunst an diesem Ort?  Besondere Orte mit zeitgenössischer Kunst zu vervollkommnen, schärft das Bewusstsein für hochwertige Kunstwerke und für den Zusammenhang von Architektur und Kunst.“