Mündliche Anfrage von Jutta Lieske an den Brandenburger Landtag: Ist der Heilbadstatus auch ohne Brückenabriss zu retten?

A usstellung im Bürgerbüro in Bad Freienwalde:"Zeit zum Verweilen" Bilder von Brunhilde Deinhardt

Redebeitrag von Jutta Lieske - 33. Sitzung des Brandenburger Landtages am 28.09.2016 - Aufnahme des RBB

15.11.2017 Plenum
16.11.2017 Plenum
17.11.2017 Plenum

Gefahr durch Afrikanische Schweinepest ist sehr ernst zu nehmen

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Das Risiko einer Einschleppung der sogenannten Afrikanischen Schweinepest aus Ländern Osteuropas nach Brandenburg ist derzeit gegeben und muss weiterhin verstärkt beobachtet werden.

Diese Einschätzung traf Stefan Ludwig, Minister der Justiz, Europa und Verbraucherschutz im Land Brandenburg, in einer Landtagssitzung auf eine mündliche Anfrage des SPD-Agrarsprechers Udo Folgart. Ludwig stützte sich in seiner Aussage auf eine Neubewertung des Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI).

Der Minister räumte jedoch ein, dass das Risiko einer Einschleppung in die heimische Wildschweinpopulation deutlich höher sei, als das Risiko einer Einschleppung in die Hausschweinbestände. Als größtes Einschleppungsrisiko gelte derzeit das Mitbringen von kontaminierten Lebensmitteln.

Trotzdem warnte der Minister vor massiven Folgen für die Land- und Ernährungswirtschaft, sollte die Krankheit in Brandenburg bei Hausschweinen festgestellt werden. Die zuständigen Stellen des Landes würden deshalb seit mehreren Jahren die Situation intensiv beobachten und Vorbereitungen für einen Ernstfall treffen. Ein besonderes Augenmerk gälte zudem Betrieben, die Schweine im Freien halten würden. Hinzu käme ein sehr enger Austausch mit Fachleuten der Jagd aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sowie zuständigen Stellen in Polen und Lettland.

UdoFolgart wies in seiner Anfrage darauf hin, dass sich in den vergangenen Monaten die Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen in Tschechien spürbar verbreitet habe. Schon zuvor hätte es immer wieder Einzelfälle in Polen, Lettland, Litauen und Estland gegeben. Zuletzt seien Meldungen aus Rumänien dazu gekommen.

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