Mobilität in der ländlichen Region sichern – Testfahrt mit Ministerin Kathrin Schneider

Ziel des Landes Brandenburg ist es, die regionalen Zugverbindungen attraktiv zu gestalten und für die Menschen im ländlichen Raum die Mobilität zu stärken. Verkehrsministerin Kathrin Schneider hat sich heute davon in Begleitung des Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn Region Nord-Ost, Dr. Joachim Trettin und des Geschäftsführers der Niederbarnimer Eisenbahn, Detlef Bröcker, während einer Fahrt mit der Regionalbahn RB 60 auf der kürzlich ausgebauten Strecke von Wriezen nach Frankfurt (Oder) überzeugt.

Ministerin Schneider sieht in dem Streckenausbau ein deutlich besseres Angebot. Früher betrug die Wartezeit in Frankfurt (O.) auf den Anschluss an den RE 1 eine halbe Stunde und jetzt nur noch vier Minuten. Mobilität sichern und ausbauen gehört zu den Zielen der Mobilitätsstrategie 2030. So ist die Ertüchtigung der Regionalbahnlinie RB 60 ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

Jutta Lieske, Vorsitzende des SPD-Arbeitskreises für Infrastruktur: „Ich begrüße den Streckenausbau der Linie RB 60. Für die Menschen im Oderbruch ist die Stärkung der Mobilität von großer Bedeutung. Viele ArbeitnehmerInnen pendeln zwischen Berlin und dem Oderbruch und umgekehrt möchten Berliner Erholungssuchende auf´s Land. Da sind schnelle Bahnverbindungen mit guten Anschlusszeiten erforderlich.“

In den vergangenen drei Jahren hat die Deutsche Bahn AG auf der Strecke zwischen Wriezen und Frankfurt (Oder) vier Kilometer neue Gleise verlegt und einige Brücken neu gebaut oder instandgesetzt sowie Bahnübergänge saniert. Auch die Leit- und Sicherungstechnik ist modernisiert worden.

Einige Abschnitte können nun mit Tempo 80 km/h statt mit 60 km/h befahren werden. So verkürzt sich die Fahrzeit auf der eingleisigen Strecke um etwa 5 Minuten. Die Verkürzung der Fahrzeit ermöglicht in Eberswalde direkten Anschluss an den RE 3 und in Frankfurt (Oder) an den RE 1. Das Land hat die Ausbauarbeiten mit 6 Millionen Euro unterstützt. Die Gesamtkosten lagen bei 12 Millionen Euro. Betrieben wird die Linie von der Niederbarnimer Eisenbahn NEB.

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