SPD-Fraktion sieht ländlichen Raum stark aufgestellt

Mit der Übergabe des Abschlussberichts an die Landtagspräsidentin Britta Stark hat die Enquetekommission zur Zukunft der ländlichen Regionen heute ihre Arbeit nach knapp vier Jahren offiziell abgeschlossen. Vorsitzender des Gremiums war der Lausitzer SPD-Abgeordnete Wolfgang Roick, außerdem gehörten der Kommission die SPD-Abgeordneten Prof. Dr. Ulrike Liedtke (Ostprignitz-Ruppin), Udo Folgart (Havelland) und Simona Koß (Märkisch-Oderland) an.

Wolfgang Roick sieht die Ergebnisse der Kommission als einen Beitrag zur dauerhaften Stärkung des ländlichen Raumes in Brandenburg:

„Eine wichtige Erkenntnis aus unserer Arbeit und den zahlreichen Gesprächen im ländlichen Raum ist, dass es überall tolle Initiativen, Projekte und sehr viel Engagement gibt. Wir haben praxisnahe und umsetzbare Vorschläge für eine Politik erarbeitet, die nachhaltig die ländlichen Regionen in Brandenburg stabilisiert und die Akteure dort stärkt. Sie betreffen das Planungsrecht ebenso wie die regionale Wirtschaft, die soziale und technische Infrastruktur sowie die politische Teilhabe. Gebraucht werden mehr Flexibilität, größere Gestaltungsfreiräume und ein kreativer Umgang mit den Herausforderungen durch den demografischen Wandel. Nun ist es an der Landesregierung, am nächsten Landtag und an den Kommunen, unseren Empfehlungen Taten folgen zu lassen. Das liegt vor allem im Interesse der Menschen vor Ort und dient zugleich dem Zusammenhalt im gesamten Land Brandenburg.“Die SPD-Obfrau in der Enquetekommission, Ulrike Liedtke, erklärt:

„Die Ergebnisse zeigen, dass die Förderung des ländlichen Raums eine Querschnittsaufgabe für alle Ministerien der Regierung ist. Auch die enge Zusammenarbeit zwischen Land, Kreis und Kommune ist notwendig, um unter anderem für Zugverbindung, ÖPNV, Straßenbau, Pflege und medizinische Versorgung, wohnortnahe Kita und Schule sorgen zu können. Je attraktiver unsere ländlichen Räume werden, umso mehr Fachkräfte werden sich ansiedeln. Schon heute gilt unser Dank und Respekt den vielen Ehrenamtlern, die sich vom Bürgermeister bis zum Feuerwehrmann engagiert für ihre Heimat einsetzen.“