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Vogelsänger überreicht rund 2 Millionen für Rekonstruktion der Parkanlage und der Orangerie am Schloss Altlandsberg

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Vogelsänger überreicht rund 2 Millionen für Rekonstruktion der Parkanlage und der Orangerie am Schloss Altlandsberg

06. Mai 2018

Jutta Lieske: "Ich bin begeistert vom Schlossgut in Altlandsberg und von den Akteuren, die dafür sorgen, dass die Anlagen mit Leben erfüllt werden und Kultur für jeden Geschmack dort stattfindet. Deshalb freue ich mich über die Zuwendung aus dem Leader-Förderprogramm. Damit kann das Schmuckstück weiter vervollkommned werden.":

Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger hat am vergangenen Donnerstag in Altlandsberg Zuwendungen in Höhe von rund 2 Millionen Euro an Bürgermeister Arno Jaeschke überreicht. Mit den Fördermitteln sollen sowohl die historische Parkanlage am Schloss Altlandsberg rekonstruiert und die Orangerie wieder aufgebaut (1,9 Mio. Euro) als auch ein gemeindeübergreifendes Wegeleitsystem (122.00 Euro) installiert werden. Die Mittel werden aus dem Förderprogramm für ländliche Entwicklung (LEADER) zur Verfügung gestellt.

„Mit dem Schlosspark wird ein bedeutendes Gartendenkmal für die Bürger und Besucher wieder erlebbar werden und somit das gesamte Schlossareal und auch die jetzt bereits vorhandenen kulturellen und touristischen Angebote erweitern und aufwerten“, betonte Minister Vogelsänger.

Bei der neu zu gestaltenden Parkanlage handelt es sich um den Lustgarten des ehemals königlichen Schlosses von Altlandsberg, der als historischer Garten zusammen mit dem Schlosshof und der Schlossterrasse zum Kern der barocken Anlage aus dem 17. und frühen 18. Jahrhundert gehört. Zu dem Ensemble gehörte auch eine Orangerie. In Anlehnung an den historischen Gebäudebestand wird an dieser Stelle nun ein Neubau errichtet werden.

Zusätzlich wird ein modernes gemeindeübergreifendes Leitsystem zur örtlichen Vernetzung innerhalb der Gartennachbarn (mit Anschluss an Marzahn-Hellersdorf) gefördert. Besonderes Augenmerkt wird hier auf Schriftgröße und Kontrast, Bildsymbole sowie Mehrsprachigkeit gelegt.

Mit dem Investitionsvorhaben sollen mindestens ein Arbeitsplatz gesichert sowie zwei neue geschaffen werden. Die Bewirtschaftungskosten werden von der Stadt Altlandsberg und einer in deren Eigentum befindlichen Betriebsgesellschaft getragen.

Geschichte des Schlosses Altlandsberg:Einst war Altlandsberg Landsitz des Otto von Schwerin, erster Minister des Großen Kurfürsten und Erzieher der beiden Kurprinzen. Friedrich I., später Kurfürst von Brandenburg und König in Preußen, verbrachte hier seine Jugend. Er kaufte im Jahre 1708 das Schwerinsche Schloss und baute es zur Nebenresidenz aus. Nach dem Tode von Friedrich I. gab sein Sohn Friedrich Wilhelm I. im Jahr 1713 das Schloss als Residenz auf und ließ die Ausstattung entfernen. 1757 brannte es ab.  


Gut besuchter Zukunftstag im Landtag

02. Mai 2018

Die Schülerinnen und Schüler hatten am diesjährigen Zukunftstag, der auch im Landtag Angebote bereit hielt, die Möglichkeit, an der Plenarsitzung teilzunehmen.Unter anderem hörten sie Jutta Lieske zu, als sie zum Landesentwicklungsplan Hauptstadtregion Berlin-Berandenburg sprach.

Jutta Lieske: "Schließlich geht es um Eure Zukunft liebe Mädchen und Jungen.Ihr werdet künftig unser Land mitgestalten." Sie freute sich, dass aus Bad Freienwalde und Wriezen Marcel-Alexander Weisse-Coronado vom Evangelisches Johanniter Gymnasium und Johanna Kriese vom Gymnasium "Bertolt Brecht"am Zukunftstag im Landtag teilnehmen konnten. Sie und die anderen TeilnehmerInnen verschafften sich einen Eindruck über die vielseitigen Aufgaben, die Abgeordnete zubewältigen haben. Auch darüber, dass Abgeordnetentätigkeit kein 8-Stunden-Job ist dennoch aber unheimlich Spaß macht.

Die Mädchen und Jungen ab Klasse 7 können am Zukunftstag die unterschiedlichsten Berufe kennenlernen und Erfahrungen für ihre spätere Berufswahl sammeln. Dafür öffneten am letzten Freitag auch viele Betriebe, Unternehmen, Hochschulen,Verwaltungen, Krankenhäuser und andere Einrichtungen im Land Brandenburg ihre Türen. Gleichzeitig ist der Tag eine gute Gelegenheit für die Betriebe, um für Nachwuchs zu werben.

6.487 Schülerinnen und Schüler waren diesmal am Zukunftstag dabei, darunter 3028 Mädchen und 3459 Jungen. 728 Betriebe, Institutionen und Einrichtungen haben insgesamt 9.042 Zukunftstag-Plätze angeboten. "So viele Teilnehmer waren es noch nie" sagt Jutta Lieske.


Schafhaltung im Land Brandenburg sichern

26. April 2018

Jutta Lieske, Vorsitzende des SPD-Arbeitskreises für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft begrüßt, dass der Brandenburgische Landtag heute in seiner Sitzung zum Thema „Schafhaltung sichern – Rahmenbedingungen verbessern" einen Koalitionsantrag auf den Weg gebracht, der dazu führen soll, die wirtschaftliche Situation der Berufsschäfer zu verbessern. Jutta Lieske: Wir werden dafür sorgen, dass der fünf Punkte umfassende Forderungskatalog der Schäfer schnell geprüft wird."

"Vor allem ist es wichtig, dass die Zahl der Schafe insgesamt erhöht werden soll. Darin sind wir uns mit den Schäfern einig. Schafe sind hervorragende Landschaftspfleger, sie können auf fast allen Flächen weiden und sind anspruchslos, was das Futter betrifft." so Jutta Lieske.

Die Landesregierung wird prüfen, ob die Prämienkalkulation im Rahmen der EU-Förderprogramme vor dem Hintergrund der gestiegenen Kosten anzupassen ist, ob eine Umschichtung von Mitteln zwischen den EU-Förderprogrammen möglich ist, um gegebenenfalls höhere Fördersätze zu finanzieren, ob eine Pachtpreisbremse für landeseigene Liegenschaften (zum Beispiel Heideflächen) eingeführt werden kann, ob im Rahmen der Betriebsintegrierten Kompensation (Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen) die Schafbeweidung auf dafür geeigneten Standorten unterstützt werden kann und ob die Bemessungsgrundlagen für den Vertragsnaturschutz den aktuellen Kosten entsprechen.

Allerdings nutzt Brandenburg schon jetzt viele Möglichkeiten, um Schäfereibetriebe zu unterstützen.

Im Rahmen der Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen werden in Brandenburg etwa 160.000 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche mit rund 18 Millionen Euro gefördert. Die Schäfer erhalten aus diesem Topf und aus Mitteln der ersten Säule rund 2,9 Millionen Euro jährlich. Sie erhalten die Prämien, weil sie die Kulturlandschaft pflegen.

Schäfer wirtschaften zu einem großen Teil auf den 4.732 Hektar Heideflächen für die Betriebsprämien von insgesamt 1,2 Millionen Euro jährlich ausgezahlt werden. Aus dem Förderprogramm zur Pflege von Heiden und Trockenrasen werden 1,1 Millionen Euro pro Jahr bereitgestellt. Im Rahmen der Grünlandextensivierung können die Schäfer zusätzlich 80 beziehungsweise 85 Euro pro Hektar und Jahr als Weidezuschlag erhalten.

Dies ergibt ein Gesamtvolumen von 249.000 Euro pro Jahr. Im Rahmen der Grundförderung der Grünlandextensivierung stehen weitere 416.220 Euro für die Schaf- und Ziegenhalter zur Verfügung. Für den Erhalt der tiergenetischen Ressourcen stehen derzeit 20.916 Euro für 840 Schafe zur Verfügung. Hier werden insbesondere Schafe gefördert, die für die Landschaftspflege eingesetzt werden können. Hinzu kommen Hilfen, insbesondere für Herdenschutzhunde, im Wolfmanagement des Landes.  


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