Höheres Kindergeld und weitere Ent­las­tun­gen für Fa­mi­li­en

Ab dem 1. Juli treten drei familienpolitische Maßnahmen in Kraft, die auch für viele Brandenburger Eltern eine Entlastung bringen. Die Erhöhung des Kindergeldes, die neuen Leistungen für Bildung und Teilhabe sowie die Neugestaltung des Kinderzuschlags stärken den Familien im Land den Rücken, so die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag, Sylvia Lehmann.

„Die SPD hat für diese Neuerungen in der großen Koalition im Bund hart gekämpft. Die Botschaft ist klar: Deutschland ist ein familien- und kinderfreundliches Land! So erhalten Eltern mit der Erhöhung des Kindergeldes ab 1. Juli 2019 pro Kind und Monat zehn Euro mehr. Davon profitieren in Brandenburg mehrere Hunderttausend Kinder. Beim Bildungs- und Teilhabepaket für Familien, die Leistungen der Grundsicherung erhalten, Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen, wird vom 1. August an der bürokratische und finanzielle Aufwand verringert. Für den Zuschuss zur Mittagsverpflegung musste bisher ein Eigenanteil aus Sozialgeld oder Arbeitslosenhilfe bezahlt werden, der nun wegfällt. Zudem werden die Mittel für den persönlichen Schulbedarf von 100 auf 150 Euro erhöht und die vollen Kosten für Schülerbeförderung und Nachhilfe übernommen.“Sylvia Lehmann, die auch sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion ist, ergänzt:  „Wir wollen, dass die Unterstützung bei den Familien ankommt und der Zugang zu Leistungen so einfach wie möglich ist. Dazu tragen die Neuerungen beim Kinderzuschlag bei, der Familien mit kleinen Einkommen unterstützt, die sonst auf die Grundsicherung angewiesen wären. Für diese Familien öffnen wir ab 1. Januar 2020 den Kinderzuschlag. Wenn das Einkommen mit Kinderzuschlag und Wohngeld mehr als 100 Euro unter dem SGB-II-Anspruch der Familie bleibt, können sie alternativ den Kinderzuschlag und Wohngeld erhalten. Zudem sollen die Anträge kürzer, einfacher und bürgerfreundlicher werden. Zusammen mit den in Brandenburg von der rot-roten Koalition beschlossenen Verbesserungen für Familien, wie der Ausweitung der Beitragsfreiheit für den Kita-Besuch im Jahr 2019, steht Familien im Land nun mehr Geld zur Verfügung.“