Oderbus: Die Route steht

Foto:Tnemtsoni 

Auch Neulewin, Altlewin und Altwriezen werden angefahren – Die neue Oderbuslinie 879 führt weiter als ursprünglich geplant nun auch über Neulewin, Altlewin und Altwriezen. Das beschlossen am Donnerstagabend die Initiatoren des Projekts, die Tourismus GmbH Bad Freienwalde und das Theater am Rand, mit Vertretern betroffener Gemeinden, des Landkreises und der Barnimer Busgesellschaft.

Von Ostern bis Oktober fährt der Oderbus an Wochenenden und Feiertagen wichtige touristische Orte zwischen Bad Freienwalde und Wriezen an. Finanziert werden soll das Projekt von der Tourismus GmbH Bad Freienwalde, dem Theater am Rand, den Gemeinden Bad Freienwalde, Wriezen, Barnim-Oderaue und Neulewin. Die Stadtverordneten von Bad Freienwalde und Wriezen und die Gemeindevertretungen von Barnim-Oderaue und Neulewin werden in den nächsten Wochen über ihre finanzielle Beteiligung abstimmen. Es gibt aber viele optimistische Zeichen. So hatten etwa die Stadtverordneten von Bad Freienwalde am 31. Januar einstimmig eine positive Willensbekundung abgegeben.

Bei dem Treffen der Initiatorengruppe konnten kritische Fragen zum Projekt, die in der jüngsten Gemeindevertretersitzung in Oderaue gestellt wurden, ausgeräumt werden. Fragen etwa nach der Route, dem Marketingkonzept und der Finanzierung. Die Initiatoren erläuterten ihr Marketingkonzept, in das viele regionale Partner einbezogen werden. Und es wurde klargestellt, was offenbar nicht klar war: Neben den kommunalen Geldgebern beteiligt sich auch das Theater am Rand an der Finanzierung des Oderbusses.

Ziel aller Beteiligten ist es, eine Buslinie zu schaffen, die für die nächsten Jahre Bestand hat und perspektivisch Schritt für Schritt erweitert wird. „Der Bus kann viele Touristen ins Bruch holen“, sagt Regisseur Christian Schmidt, „aber auch für viele Einheimische ist er enorm wichtig.“ Schmidts Stück „Gier. Unterm Birnbaum“ nach Theodor Fontanes Oderbruch-Kriminalnovelle eröffnet übrigens am 15. März die Saison im Theater am Rand.