Plastikmüll vermeiden heißt: Natur und Leben schützen

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Der Landtag hat heute mit großer Mehrheit einen Beschluss zur Verminderung von Plastikmüll gebilligt. Die Abgeordneten begrüßen die Initiativen dazu auf allen Ebenen und fordern eine Reihe von Maßnahmen. Die Sprecherin der SPD-Fraktion für Verbraucherschutzpolitik, Tina Fischer, sieht in dem Beschluss ein richtiges Signal.

„Wenn riesige Plastikmüllinseln in den Weltmeeren treiben, wenn Strände völlig zugemüllt sind und Tiere von Plastikseilen verstümmelt oder getötet werden – dann ist es Zeit, gemeinsam zu handeln! Nirgendwo in Europa fällt mehr Verpackungsmüll an als in Deutschland, die Hälfte davon im privaten, haushaltsnahen Bereich. Deshalb sind wir alle gefordert, unser Verhalten zu ändern.“

Weiter erklärt Tina Fischer: „Die Landesregierung wird mit dem Beschluss aufgefordert, auf allen Ebenen die Vermeidung von Kunststoffabfall zu unterstützen. Konkret soll sie etwa eine Abgabe auf besonders schädliche Verpackungen prüfen und Pfand- bzw. Mehrwegsysteme wie beim ,Coffee-to-go´fördern. Außerdem soll sie Bauern dabei unterstützen, Folien für Gemüseanbau wiederzuverwenden und so den Plastikverbrauch in der Landwirtschaft zu verringern

Hier der Antrag der SPD-Landtagsfraktion