Entdecke dein Technik-Herz: Letschiner Schüler bauen Energiemodelle

Foto: Nadine Auras

Neues EWE-Schulmobil zu Gast an Theodor-Fontane-Schule / Schüler bauen im Erlebnisunterricht Kurbelleuchten und Mini-Windräder / Landtagsabgeordnete Jutta Lieske zu Gast

Strausberg, 14. August 2019. Gleich nach den Sommerferien erleben die siebten und neunten Klassen der Theodor-Fontane-Schule Letschin Energie zum Anfassen. Grund für den frischen Wind im Unterricht ist der Besuch des neuen EWE-Schulmobils mit seinen mobilen Werkstätten. Statt Mathe, Deutsch und Biologie stehen in dieser Woche die Themen Energieerzeugung, Energiesparen und regenerative Energien auf dem Stundenplan – ganz nach dem Motto „Entdecke dein Technik-Herz“.

Diese Themen interessieren auch Landtagsabgeordnete Jutta Lieske. Zusammen mit EWE-Pressesprecherin Nadine Auras, schaute sie sich am Mittwochvormittag den „Energieunterricht“ der Klasse 7 genauer an.

Das EWE-Team zeigte den Siebtklässlern, wie man mit selbst gebauten Energiemodellen Strom erzeugen kann, und was es mit den erneuerbaren Energiequellen auf sich hat. Aus den Klassenzimmern wurden Werkstätten mit Baumaterial, Messkoffern und umfangreichen Anschauungsmaterialien. Zunächst ging es aber in das neue EWE-Schulmobil, das auf dem Schulhof steht. Neben einer theoretischen Einführung und Informationen zum Thema Energieerzeugung bekamen die Oberschüler dort auch das notwendige Handwerkszeug für die anstehende Aufgabe: Bau eines Mini-Windrades. weiterlesen „Entdecke dein Technik-Herz: Letschiner Schüler bauen Energiemodelle“

Bestverdiener brauchen keine Soli-Entlastung

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat seine Pläne zur weitgehenden Abschaffung des Solidaritätszuschlags vorgelegt. Nur Bestverdiener sollen den Soli weiterhin voll zahlen, die allermeisten Bürgerinnen und Bürger dagegen entlastet werden. Das findet der finanzpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Uwe Schmidt, richtig.

„Steuergerechtigkeit statt Rasenmäher-Prinzip! Mehr als 96 Prozent der Menschen in Deutschland will der SPD-Finanzminister ganz oder teilweise vom Soli befreien. Vor allem Berufstätige mit kleineren und mittleren Einkommen profitieren von dem vorgeschlagenen Modell. Dagegen sind die Forderungen der CDU und der FDP nach Abschaffung des Zuschlags auch für die Bestverdiener falsch: Die Reichen brauchen keine Steuerentlastung. Sie tragen im Verhältnis weniger als Millionen Normalbürger zur Finanzierung von Kitas, Schulen, Verkehr oder Polizei bei. Der Bestverdiener-Soli wird auch weiterhin benötigt, unter anderem für Maßnahmen zum besseren Klimaschutz. Die SPD lehnt Steuergeschenke an Wohlhabende ab.“

Junior Bahnrad Weltmeisterschaft 2019 in der Oderlandhalle Frankfurt (Oder)

Autor: Nicola

Vom 14. bis 18. August 2019 gehen bei der UCI (Union Cycliste Internationale) Junior Bahnrad Weltmeisterschaft 2019 insgesamt 313 Sportlerinnen und Sportler aus 48 Nationen in der Oderlandhalle Frankfurt (Oder) in verschiedenen Disziplinen an den Start. Sportministerin Britta Ernst eröffnet am Mittwoch die Junior-Weltmeisterschaft und übergibt am Freitag Medaillen.

 Sportministerin Britta Ernst überbringt bei der Eröffnung Grüße vom Schirmherrn der Weltmeisterschaft, Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke. Ministerin Ernst: „Diese Junior-Weltmeisterschaft ist ein sportliches Ereignis von internationalem Rang. Die Gastgeberstadt Frankfurt (Oder) wird im In- und Ausland für die Leistungen von Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern verschiedenster Sportarten wahrgenommen, der Bahnradsport ist eine der erfolgreichsten. Die Frankfurter Radsport-Anlage gewährt mit ihrer technischen Ausstattung Radsport auf höchstem Niveau und gehört zu den modernsten in Deutschland.“ weiterlesen „Junior Bahnrad Weltmeisterschaft 2019 in der Oderlandhalle Frankfurt (Oder)“

Weitere 15 Millionen des Landes für neue Kita-Plätze

Zur Schaffung neuer Kita-Plätze in Brandenburg hat das Land – zusätzlich zu bestehenden Förderprogrammen – ein neues Landes-Kita-Investitions-programm im Umfang von 15 Millionen Euro aufgelegt. Das hat der Landtag – auf Antrag der Koalitionsfraktionen – im Rahmen des Doppelhaushaltes 2019/2020 beschlossen. Kommunale und freie Träger können ab 1. Dezember 2019 Anträge bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) stellen.

Gefördert werden Investitionen zur Neuschaffung zusätzlicher Betreuungsplätze für Kinder im Krippen-, Kindergarten und Grundschulalter in Kindertageseinrichtungen. Die Förderung gilt rückwirkend für neu geschaffene Plätze, deren Planungs- bzw. Baugenehmigungsverfahren nach dem 1. Januar 2019 begonnen haben. Dafür stehen in den Jahren 2020 bis 2022 insgesamt 15 Millionen Euro zur Verfügung.

Bildungs- und Jugendministerin Britta Ernst: „In vielen Regionen Brandenburgs müssen neue Kita-Plätze geschaffen werden. Das Land unterstützt die Kommunen bei ihrer Aufgabe, in den Regionen ausreichend Kita-Plätze bereitzustellen. Dafür haben wir das neue Landes Kita-Investitionsprogramm kurzfristig auf den Weg gebracht und wollen es möglichst unbürokratisch umsetzen.“

Die Richtlinie zur Umsetzung des neuen Landesinvestitionsprogramms sieht eine Pauschale von maximal 5.000 Euro je neu geschaffenem förderfähigen Kita-Platz bei Neubau-, Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen in bestehenden Kindertageseinrichtungen vor. Somit könnten im Zeitraum 2019 – 2022 insgesamt 3.000 zusätzliche Plätze geschaffen und seitens des Landes finanziell unterstützt werden. Den Landkreisen und kreisfreien Städten stehen dafür Kontingente zur Verfügung. Durch sie erfolgt die Priorisierung der förderfähigen Maßnahmen. Anträge können ab dem 1. Dezember 2019 und bis zum 30. September 2020 über das Internetportal der ILB gestellt werden.

Weitere Informationen:  115-19_Anhang_LandesKitainvest-Richtlinie 2019-2022

115-19_2Anhang_LandesKitainvest-Richtlinie 2019-2022_Anlage

Wichtiger Fortschritt für mehr Nachtruhe am BER

Autor : Muns

Autor: Lassa Fuss

Die Gesellschafter der Flughafengesellschaft FBB haben von der Geschäftsführung ein Konzept für mehr Nachtruhe am BER erbeten. Für die SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg werten der Obmann für den Flughafen, Helmut Barthel, und die verbraucherschutzpolitische Sprecherin Tina Fischer den Beschluss als großen Fortschritt für den Schallschutz.

Helmut Barthel erklärt: „Zu einem Erfolg wird der Flughafen BER nur, wenn er bei den Bürgerinnen und Bürgern in der Umgebung volle Akzeptanz findet. Dazu ist eine gute Nachtflugregelung notwendig, die die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner berücksichtigt. Sie brauchen Schlaf, keinen Fluglärm rund um die Uhr! Die Aufforderung an die FBB-Geschäftsführung, in den Morgenstunden weitestgehend auf Flüge zu verzichten, ist richtig und konsequent. Auch das marktwirtschaftliche Instrument unterschiedlicher Entgelte für laute und leise Flugzeuge eignet sich, um den Lärmschutz zu erhöhen. Der wirtschaftliche Erfolg des Flughafens ist mir wichtig. Wachstum und Entwicklung dürfen aber nicht zu Lasten der vom Fluglärm betroffen Menschen erkauft werden.“

Die SPD-Abgeordnete Tina Fischer fügt hinzu: „Keine Flüge in den Nachtstunden sind der beste Schallschutz. In der Vergangenheit hat die FBB-Leitung oft zögerlich gehandelt, wenn es um die Umsetzung von Vorgaben oder Gerichtsentscheidungen zum Lärmschutz ging. Deshalb begrüße ich, dass das Land Brandenburg und die Gesellschafterversammlung das Anliegen der Volksinitiative für mehr Nachtruhe am BER ernst nehmen. Der Landtag Brandenburg hat diesem Begehren schon lange zugestimmt, jetzt hat das Land Berlin seine Bedenken aufgegeben. Das ist ein konkreter Schritt auf dem Weg zu einer längeren und besseren Nachtruhe im Flughafenumfeld. Nun muss die Geschäftsführung rasch aktiv werden, um noch vor der Eröffnung des BER eine bürgerfreundliche Regelung für die Randzeiten zu erreichen.“

Wasserstoff steht für Brandenburgs Energiezukunft

Wirtschaftsminister Jörg Steinbach hat heute strategische Eckpunkte zur Förderung der Wasserstofftechnologie in Brandenburg vorgestellt. Der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Ralf Holzschuher, sieht in der umweltfreundlichen Wasserstofferzeugung durch erneuerbare Energien eine große Chance für die wirtschaftliche Entwicklung und die Entstehung von mehreren Tausend neuen Arbeitsplätzen.

„Wasserstoff muss zu einer zentralen Säule der Energiewende werden. Eine rein strombasierte Energieproduktion ist in den Bereichen Verkehr, Wärme und Industrie praktisch nicht umsetzbar und auch nicht erstrebenswert. ,Grünes Gas´ und insbesondere Wasserstoff ist hier viel sinnvoller einzusetzen, da es sich gut speichern und transportieren lässt . Denn die Infrastruktur zur Gasversorgung ist schon vorhanden. Und Wasserstoff kann mit Hilfe erneuerbarer Energieanlagen dezentral erzeugt werden. Damit schaffen wir nachhaltige Wertschöpfung gerade in ländlichen Regionen.“

Der SPD-Abgeordnete fügt hinzu: „Die nächsten Jahre werden entscheidend. Um die Technologie zu entwickeln und wirtschaftlich zu machen, muss auf Bundesebene schnellstmöglich die bisherige doppelte Abgabenlast bei der Produktion und Speicherung grüner Gase entfallen. Die von Brandenburg mitgetragene Bundesratsinitiative soll dazu den nötigen Anstoß geben.“

Hier das Positionspapier der SPD-Landtagsfraktion zur Energewende:  190617 Neue Energie für Brandenburg